Wallfahrt mit Ausstrahlung

Seit mehreren hundert Jahren ist die Wallfahrtskapelle "Maria im Sand" Anziehungspunkt für Menschen aus der näheren Umgebung, aber auch von weiter weg. Sie kommen zur "Mutter im Sande", wie es im alten Wallfahrtslied heißt, um dort ihre Bitten und Sorgen oder den Dank auszubreiten.
Viele suchen ein wenig Ruhe in der Kapelle oder im Schatten der alten Bäume oder entzünden ein Licht an der Grotte.
So ist der Ort im Laufe der Zeit zu einem "durch-beteten Ort" geworden, was zu spüren ist.
 
 
 
 
 

Die Statue

Zentral im Chorraum der Kapelle steht von einem Strahlenkranz umgeben die spätgotische, farbig gefasste Terrakotta - Statue der Muttergottes mit dem Kind.
Das Gnadenbild soll der Legende nach bei der Einführung der Reformation in den baden-durlachischen Bleichtalorden um 1556 dem Bleichbach übergeben und so in das katholisch gebliebene Herbolzheim transportiert worden sein.
Sie sei von frommen Marienverehrern im Sand gefunden worden und in die Pfarrkirche nach Herbolzheim gebracht worden.  Als sie am folgenden Tag wieder an derselben Stelle am Bleicheufer lag, zweifelte man nicht länger an der wunderbaren Fügung und baute für die Muttergottes an der Fundstelle der Statue eine Kapelle. Damit begann nach der Überlieferung 1556 die Wallfahrt nach "Maria im Sand".
 
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