Die Gospel Singers Rheinhausen und all2gether Wagenstadt sagen danke!
Die zahlreichen Besucher haben die Chöre nicht nur bei beiden Konzerten mit ihrem Applaus bedacht, sondern auch ermöglicht, dass die Projekte "Stern der Hoffnung - Aidshilfe international" und "Spendenaktion Afghanistan" mit der unglaublichen Spende von jeweils 1700€ unterstützt werden können. Danke!
Days to praise - Mit diesem Doppelkonzert feierten die Chöre gemeinsam ihren doppelten Chorgeburtstag: 50 Jahre Gospel – 30 Jahre Gospel Singers und 20 Jahre all2gether.
Beim Titelsong des Konzertes „Days to praise“ kamen die Sängerinnen und Sänger beider Chöre gleich richtig in Schwung. Dann brachte all2gether 4 Lieder aus seinem Repertoir zu Gehör. Es folgten die Gospelsingers mit 4 Songs.
Schließlich traten beide Chöre unter der Leitung von Maria Christ und Andreas Vetter wieder gemeinsam auf und füllten mit großartigem Klang den Raum, gekonnt begleitet von der routinierten Gospel Singers Band: Ellen Förster am Klavier, Wolfgang Gröschel am Bass und Leon Stellmacher am Cajon.
Nicht nur die Zuhörer, auch die Chorsänger beider Chöre hatten sichtlich Freude an diesem gemeinsamen Konzert.
Danke für diesen besonderen Abend.
1) Spendenaktion Afghanistan
Dieses Projekt ist hervorgegangen aus einer privaten Aktion einer unserer Sängerinnen aus Weisweil.
Angelika Gröschel und ihre Familie betreuen seit mehreren Jahren Geflüchtete aus Afghanistan. In intensiven Gesprächen mit ihnen wurde Angelika Gröschel auch auf die schwierige Situation der Menschen in Afghanistan aufmerksam und rief eine private Spendenaktion für die Familien und Dorfgemeinschaften der in Deutschland lebenden Afghanen ins Leben. Im Januar 2023 erfolgte der Anschluss der Afghanistan-Hilfe an den Verein „Freundeskreis Menschen in Not e.V.“
Die Not in Afghanistan ist groß, es gibt kaum Arbeit und viele Familien leben in größter Armut. Es gibt keine staatliche Unterstützung, keine Krankenversicherung und ärztliche Hilfe ist nur sehr dürftig, da meist nicht vorhanden oder nicht bezahlbar. Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 hat sich besonders die Situation für Frauen noch verschärft und vor allem Witwen und ihre Kinder leben oft von der Hand in den Mund.
Inzwischen können durch Daueraufträge und Unterstützung des Freundeskreises monatlich regelmäßig Beträge nach Afghanistan überwiesen werden. Mit diesem Geld, das direkt und ohne Abzüge ankommt, werden in Afghanistan vor allem Nahrungsmittel, warme Kleidung und Decken, Medizin und Dinge des täglichen Bedarfs gekauft und an Bedürftige weitergegeben. Eine Näh- und eine Waschmaschine wurde angeschafft, um den Frauen einen kleinen eigenen Verdienst zu ermöglichen. Auch wurde Bargeld ausbezahlt für Miete und Medizin. Ein Teil des Geldes ging nach Herat, wo mehrere Erdbeben stattgefunden haben und von den einfachen Unterkünften meist nur ein Schutthaufen übrig geblieben ist.
2)Hilfswerk „Stern der Hoffnung – Aidshilfe international“.
Das Hilfswerk „Stern der Hoffnung“ kümmert sich in Brasilien und inzwischen auch in Benin (Afrika) vor allem um Aidskranke und ihre Familien.
In den 20 Stationen des Hilfswerkes in Brasilien und Benin werden über 1.000 HIV-Positive, an AIDS sterbende, Drogenabhängige und Unterernährte betreut und gepflegt.
Auch Kinder mit anderen Erkrankungen werden unterstützt und betreut. In den Kinderhäusern des Hilfswerkes finden verwaiste Kinder Heimat. Sie erfahren dort ein lebendiges Zuhause, gute Bildung und haben so die Aussicht auf eine Zukunft.
Dieses Hilfswerk ist hervorgegangen aus der Arbeit von Lisette Eicher, die 1988 für ein Jahr in die Elendsviertel der Weltstadt Sao Paulo zog, um die häusliche Krankenpflege für Aids-Kranke einzurichten. Daraus ist das weltweit größte Hilfswerk für verelendete HIV-Positive und AIDS-Kranke entstanden. Getragen wird die Arbeit des Hilfswerkes in erster Linie von Pfarrgemeinden in Brasilien, die das Werk mit Lebensmitteln, Kleidern und Sachspenden unterstützen, Bargeld aber kaum aufbringen können.
Mit der europäischen Hilfe ist es möglich, die Löhne der Pflegenden, Medikamente und Verbandsmaterial sowie die Ausbildung der Kinder Aids-kranker und der Waisen zu bezahlen. Weitere Informationen über das Hilfswerk mit Bildern und einem Film unter www.sternderhoffnung.de.
Wiederholt hatten Erstkommunionkinder und Firmanden in Rheinhausen die Möglichkeit, Frau Eicher persönlich kennen zu lernen und von ihr mehr über das Leben und die Arbeit mit den Aidskranken zu erfahren. Seit nunmehr 15 Jahren unterstützen die Sternsinger in Rheinhausen über die Sternsingeraktion direkt die Arbeit des Hilfswerkes „Stern der Hoffnung.